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Notfall und Erste Hilfe

Notfallausstattung wird selten gebraucht und muss dann griffbereit sein. Beim Einkauf zählt deshalb neben dem Produkt auch die Frage, wer die Ausrüstung kennt, prüft und nachfüllt. Welche Ausstattung erforderlich ist, hängt von Ihrer Einrichtung und vom Qualifikationsstand des Teams ab.

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Notfall und Erste Hilfe

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Was gehört zu Notfall & Erste Hilfe?

Dieser Bereich ist nach den Aufgaben im Notfall aufgebaut. Für Atemwege und Beatmung finden Sie Beatmungsbeutel, Masken, Laryngoskope und Sauerstoffsysteme. Für die Reanimation stehen Defibrillatoren mit dem passenden Zubehör bereit. Pulsoximeter und Patientenmonitore dienen der Überwachung. Erste-Hilfe-Koffer, Notfallkoffer und Notfalltaschen halten das Material griffbereit und geordnet. Augenspülungen und Rettungsausrüstung ergänzen die Ausstattung.

Vier Aufgaben im Notfall

Atemwege und Beatmung

Zur Gruppe Beatmung und Intubation gehören Beatmungsbeutel und Masken, Laryngoskope und Sauerstoffzubehör. Achten Sie darauf, dass Größen für Erwachsene und Kinder vorhanden sind, falls Sie beide versorgen.

Reanimation

Bei einem Defibrillator rechnen Sie Elektroden und Akku mit ein. Beide haben ein Ablaufdatum. Unter Defibrillator-Zubehör ist das Material meist modellbezogen. Notieren Sie daher Ihr Gerät, bevor Sie nachbestellen. Für den Betrieb gelten die Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung und des Herstellers.

Überwachung

Pulsoximeter und Patientenmonitore gehören zur Gruppe Überwachung. Prüfen Sie, welche Sensoren zu Ihrem Gerät passen und ob es Ausführungen für Kinder gibt.

Erstversorgung und Transport

Erste-Hilfe-Koffer für Betriebe orientieren sich in der Regel an den Normen DIN 13157 und DIN 13169. Welche Größe und Anzahl Sie brauchen, ergibt sich aus Betriebsgröße und Tätigkeit. Die zuständige Berufsgenossenschaft hilft bei der Einordnung.

Prüfliste für die Notfallausrüstung

  • Standort festlegen und für alle Mitarbeitenden kennzeichnen
  • Verantwortliche Person für die Kontrolle benennen
  • Ablaufdaten erfassen, vor allem bei Sterilgut, Elektroden und Medikamenten
  • Nach jedem Einsatz Verbrauchtes nachfüllen und die Vollständigkeit prüfen
  • Geräteprüfungen und Schulungen im Kalender eintragen

Koffer, Tasche oder Rucksack

Für den Einsatz außerhalb der Praxis sind Notfalltaschen und Rucksäcke verbreitet. Viele werden leer angeboten und selbst bestückt. Prüfen Sie Fächeraufteilung, abwischbares Material und Gewicht im gefüllten Zustand, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

Eine einheitliche Bestückung erleichtert die Arbeit im Einsatz, weil jeder den Platz des Materials kennt. Halten Sie den Inhalt in einer Liste fest und legen Sie sie der Tasche bei. Medikamente dürfen im Fahrzeug nur innerhalb der zulässigen Lagertemperatur bleiben. Klären Sie das, wenn die Tasche dauerhaft im Auto liegt.

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